Die Reitpädagogik erfasst die spielerische Begegnung mit dem Pferd in dessen natürlicher Umgebung und bietet ein breites Spektrum an Erlebnismöglichkeiten „ um das Pferd“, „ mit dem Pferd“ und „auf dem Pferd“.

 

Sie nutzt (Gruppen-)Erfahrungen mit dem Pferd und am geführten Pferd um die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln.

 

Sie unterstützt eine positive Entwicklung der kindlichen Motorik und Wahrnehmung in den Bereichen Grob- und Feinmotorik, Koordination, taktiler Wahrnehmung und Tiefensensibilität.

 

 

 

Im Gegensatz zur Reittherapie wird der Fokus nicht auf eine gezielte Förderung, oder Behandlung von Schwächen und Defiziten gerichtet.

Die Reitpädagogik erhebt keinen therapeutischen Anspruch.

 

Im spielerischen Zu- und Umgang mit dem Pferd lässt die Reitpädagogik Förderung und Erweiterung von Kompetenzen einfach geschehen.

 

In der Reitpädagogik geht es nicht um das Reiten lernen, sondern um eine ganzheitliche Entwicklungsförderung der Kinder.

 

Es wird in Gruppen von 3 bis max. 6 Kindern gearbeitet.

Alter zwischen 3 und 10 Jahre. Die Gruppen werden nach Alter gebildet.

Gruppe Pony:  3-5 (6)      findet in 2152 Gnadendorf statt

Gruppe Pferd: (6) 7-10    findet in 2133 Fallbach statt

 

Eine Einheit beinhaltet 4 Stunden und geht über 4 Wochen; pro Woche gibt es dann 1 Stunde.

 

Preis pro Einheit und Kind: €60.-

Schnupperstunde: €15.-

 

Ein Helm MUSS mitgebracht werden. Kann auch ein Fahrradhelm sein.

 

Unsere Therapietiere Wici und Charly

 

Reiten macht Kinder schlau - das belegt eine neue Studie

 

Ponyreiten statt Pauken! Wer bei seinem Kind in Reitstunden investiert, kann dadurch vielleicht bald den Nachhilfelehrer sparen. Warum? Die dreidimensionalen Bewegungen des Pferds aktivieren das sympathische Nervensystem.

Eine aktuelle Studie aus Japan belegt: Reiten wirkt sich positiv aufs Gedächtnis und das Lösen von Aufgaben aus. Forscher ließen über hundert Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren vor und nach dem Reiten Rechen- und Reaktionsaufgaben lösen.

Verblüffend: Nach nur zehn Minuten Reiten im Schritt brachten 46 Prozent der Kinder deutlich bessere Leistungen. Was steckt dahinter? Durch die dreidimensionalen Bewegungen des Pferds im Schritt übertragen sich Vibrationen aufs Kind. Diese aktivieren das sympathische Nervensystem, welches den Körper auf mentale Anforderungen vorbereitet. Allerdings gab es nicht bei allen Pferden den gleichen positiven Effekt. Scheinbar hängt die Wirkung stark von der Schrittbewegung des einzelnen Tiers ab.

(Quelle: Cavallo.de)